Yin und Yang

In der chinesischen und japanischen Medizin werden alle Aspekte des Köpers Yin oder Yang zugeteilt, wobei diese Zuordnungen grundsätzlich relativer Natur sind. Sie werden zur Darstellung von Wandlung und gegenseitiger Begrenzung genutzt. Der weisse Punkt im Schwarzen und der schwarze Punkt im Weissen zeigen, dass die Essenz im Gegensatz vorhanden ist und keine völlige Reinheit und absolute Zustände existieren. Gesundheit wird als ein Zusammenspiel von Yin und Yang begriffen, da die Übergänge möglichst fliessend sein sollten. Eine akute oder chronische Über- oder Unterfunktion, genannt Jitsu und Kyo, der zwölf Hauptmeridiane führt zu einem weniger wirkungsvollen Arbeiten oder einer Funktionsstörung des entsprechenden Organs. Die Behandlung besteht in der Wiederherstellung des Gleichgewichts zwischen den Meridianen, wodurch sich Gesundheit und Allgemeinbefinden verbessert.